10 Fakten über Elli

Über meine kleine Drama Queen gibt es eine ganze Menge lustige Geschichten zu erzählen. Denn obwohl sie manchmal ziemlich kopflos wird und überall Gespenster sieht, sind die meisten ihrer Eigenarten einfach liebenswert und witzig.

  1. Sie ist unglaublich verwöhnt. Wenn man ihr über einen längeren Zeitraum immer die gleiche Belohnung anbietet, egal ob Leckerli oder Obst, rührt sie dies so lange nicht an, bis man ihr etwas anderes anbietet.
  2. Gleichzeitig ist sie aber sehr verfressen. Sie wurde von uns als Fohlen schon Staubsauger genannt. Schon früher war sie immer die kleinste in der Herde und hat jede Möglichkeit genutzt, um sich möglichst viel Heu reinzustopfen. Während die anderen Fohlen neugierig zu mir kamen, hat sie lieber schnell ihr Bäuchlein gefüllt.
  3. Wegen ihrer Leidenschaft fürs Fressen und entsprechender Veränderung ihrer Körperfülle, wenn ich es zu gut mit ihr meine, wird sie bei uns im Stall auch liebevoll fette Schnecke genannt.
  4. Sie hat Angst vor Zäunen. Während ihre Kollegen aus dem Stall regelmäßig beim Wälzen, Spielen oder Streiten den Zaun demolieren, hält Elli sich tunlichst von ihm fern. Näher als zwei Meter geht sie nicht an dieses Monster heran. Als sie aber einmal verletzungsbedingt nur auf ein kleines Stück der Koppel durfte, ist sie über den Zaun gesprungen, als alles abgegrast war. Staubsauger halt.
  5. Sie hat ‚Höhenangst‘. Als ich letztes Jahr vermehrt in verschiedene Geländeparks mit ihr gefahren bin, sind wir auch die eine oder andere Anhöhe hinaufgaloppiert. Berge gibt es hier im Norden ja nicht mal wirklich, aber auch kleine Hügel führen oft dazu, dass sie aus vollem Galopp anhält, nicht mehr weiter will oder umdreht.fullsizeoutput_1ed
  6. Sie hat sich früher ganz schlecht verladen lassen. Wir standen in Hamburg mal vier Stunden auf dem Turnierplatz und haben versucht, sie auf den Anhänger zu bekommen. Ich war kurz davor, sie da zu lassen. Dank viel Übung und Konsequenz im Umgang kann ich sie heute allein verladen.
  7. Ihr erstes Turnier ist sie im Juli 2014 gelaufen, mit sieben Jahren. Da sie zwei Fohlen hatte, wurde sie erst zum Ende ihres sechsten Lebensjahres angeritten. Wir sind eine A** Dressur geritten und bekamen eine 6,5. Das war absolut überbewertet, da wir keine Runde außen rum kamen und sie noch sehr umkonstant in der Anlehnung war.
  8. Sie ist eine Einzelgängerin. Meistens ist sie von anderen Pferden so genervt, dass sie niemanden dicht an sich heranlässt. Es interessiert sie aber auch überhaupt nicht, wenn sie mal alleine im Stall steht.
  9. Ihre Halbschwestern sind erfolgreich im Parcours unterwegs.
  10. Wenn ich runterfalle, bleibt sie immer ganz verwirrt stehen und guckt mich mit riesigen Augen an. Ist ja auch seltsam, dass sie mich verliert, wenn sie kurz vor dem Sprung einen Haken schlägt oder aus vollem Galopp den Anker wirft.

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